Montag, 13. August 2012

Batticaloa


In den letzten drei Tagen ist nicht viel passiert. Wir sind weiter an der Ostkueste der Insel unterwegs. Viele kleine Staedte... In Polonaruwa haben wir einige Tausend Jahre alte Ruinen gesehen, von dort eine tolle Zugreise nach Batticloa gehat. 
Gestern waren wir am Strand von Batticloa, bzw. dem Dorf nebenan. Es eigentlich toller Sandstrand aber die Meeresstroemung war sehr heftig. Die Wellen ueber 1,5m hoch und eine starke seitwaerts Stroemung.

Morgen geht weiter in eine grosse Stadt namens Ampara und danach nach Arugam Bay, einem weiteren tollen Strand, wo wir dann hoffentlich auch wieder tauchen koennen.

hier kann man sehen warum man im Zug so durchgeschuettelt wird:
gebrochene Schwellen, Schwelle und Schiene nicht miteinander verbunden,
Schienen nicht verschweisst, kein Schotter

Statue in Polonaruwa

hier gibt es zwar weniger Kuehe als in Indien, aber auch die Kuehe hier
stehen an den unmoeglichsten Orten

Im Moment ist Trockenzeit, die Seen sind nur noch 30 Prozent von dem
was sie sein sollten oder wieder werden

Zugfahrt, Tueren und Fenster bleiben offen

Freitag, 10. August 2012

Trincomalee

Mit 55.000 Einwohnern ist Trinco die Provinzhauptstadt, aber nicht sehr attraktiv. Wir haben hier nur einen kleinen Stop auf unserem Weg nach Arugam Bay eingelegt. Morgen fahren wir mit dem Zug um 6 Uhr morgens weiter nach Pollonaruwa, dort unterbrechen wir die Anstregende Fahrt nocheinmal, ehe wir weiter nach Batticaloa fahren. Dort wartet der naechste Traumstand auf uns!

Trinco's Stadtstrand

Rehe am Strand

Trockenfisch in der Sonne - fuba Gestank!

Lord Shiva Statue am Swami Rock

weitere Statuen

Das Tsunami Warn System: Wenn die Welle kommt hier lang!



Nilaveli

Nach dem Aufstehen in Uppuveli sind wir in den Indischen Ozean gehuepft. Es war noch niemand am Strand, so konnten wir die tolle Brandung ganz alleine geniessen.
Danach wollten wir mit dem Bus einen Strand weiter huepfen, aber es kam kein Bus. Per Anhalter sind wir dann auf der Ladeflaeche eines Pickups gelandet. Sicherlich genauso gemuetlich wie der Bus, aber gratis.
Der Strand in Nilavelli war noch viel schoener als der vorherige. Der Fahrer hat es gut gemeint, und uns vor einem neuen Beach Resort rausgelassen. Zimmer gab es ab 180 Dollar pro Nacht. Wir haben aber ein kleineres Hotel entdeckt. Dort hatten wir das bislang beste Badezimmer auf allen Asienreisen, eine Klimaanlage und das beser Moskitonetz - alles fuer 30 Euro. Normalerweise geben wir nicht mehr als 20 Euro pro Nacht aus, aber es hat sich gelohnt.
Am Strand haben wir dann einfach die Annehmlichkeiten des teuren Nachbarhotels genutzt: Strandliegen, Schatten, sauberer Strand, Duschen, Toiletten und einen tollen Pool. Komisch, dass niemand gemeckert hat... 
Nachmittags haben wir noch einen tollen 2 Stuendigen Strandspaziergang gemacht und bis auf 80 Fischer niemanden getroffen. Zurueck haben wir einen Bus erwischt. Von Tsunami und Krieg sieht man fast gar nichts mehr.

Traumstrand in Nilaveli

Fischer, die ein ca. 500m langes Schleppnetz an den Strand zerren


Netze sortieren

Fischerboot

Riesen Libelle




Uppuveli

Die Busfahrt war lang und hart - aber es hat sich gelohnt. Sowas von! Die Straende hier an der Ostkueste koennen locker mit den Malediven mithalten. Ein breiter, sauberer Sandstrand, glasklares und kuehles Wasser. Und dann nicht mehr als 50 Urlauber pro Kilometer! Spitze. 
Die meisten Hotels mit direkter Strandlage sind sehr teuer und schaebig. Wir haben uns in der zweiten Reihe einquattiert. Immernoch schaebig, aber guenstiger. Ausser dem Strand gibt es in Uppuveli nichts. Keine touristische Infrastruktur, keinen Nachtmarkt, keine "Sunglases, beautiful Sunglases??!". Doch, eine Sache kann man noch tun: Tauchen.
Am zweiten Tag haben wir zwei Tauchgaenge gemacht. Von der Unterwasserwelt auf keinen Fall mit Malaysia zu vergleichen (dort ist es viel schoener), dafuer tauchten wir aber in heiligem Wasser, inklusive Unterwasser Buddha und Unterwasser Shiva. Waehrend des zweiten Tauchgangs waren wir in einer Hoehle und unser Guide hat versucht, eine 1,5m lange Moraene mit einem Ei zu fuettern. Die Hoehle war sehr schoen durch eine Oeffnung beleuchtet und Moeraenen moegen keine Eier. Zumindest nicht hartgekocht.
Abends haben die Tauchlehrer sich als DJs versucht und eine Lasershow in den Palmen veranstaltet. Dazu gabs Lion Bier und eine Olympia Uebertragung. 
Strand bei Nacht

Die Zufahrtsstrasse

Die Strandbar

Unser Zimmer mit Moskito Netz

Dienstag, 7. August 2012

Habarana

Gestern sind wir nach einer dreistuendigen Busfahrt erstaunlich heile in Habarana angekommen. Das ist eine kleine Stadt, um einen Kreisverkehr. Mitten im nirgendwo. Allerdings findet dort immer am Ende der Trockenzeit das 6. groesste Naturschauspiel statt (National Geographic). Rund 300 Elefanten versammeln sich an den verbleibenden Seen im Minneriya National Park. Wir haben uns eine Jeep Safari durch den Park gegoennt. Wilde, asiatische Elefanten ganz nah! Ausserdem See Adler, Mungos, Wasserbueffel, Rinder, Flamingos, Pelikane und viele bunte Voegel.
Sonst gibt es dort nichts, deswegen sind wir heute morgen nach Trincomalee weiter gefahren. Die Busfahrt war kaum besser alsdie letzte, aber wir sind schlussendlich auch wieder heile am Ziel angekommen. Hier gibt es die tollsten Straende Sri Lankas. Leider hat hier auch der Buergerkrieg und der Tsunami getobt. Aber man gibt sich Muehe und es ist toll, dass noch keine internationalen Hotelketten vor Ort sind, sondern fast ausschliesslich kleine Hostels, die von den Menschen vor Ort betrieben werden.
Morgen geht es Tauchen! Danach werden wir dann von Strand zu Strand ziehen, bis uns langweilig wird und wir Richtung Sueden weiter ziehen...

Fruehstueck in Kandy: Egg Hoppers und Tee
Mini Elefant im National Park

Safari

Vogel im Nationalpark

Eine der Herden im National Park. 

insgesamt fast 300 Elefanten

Sonntag, 5. August 2012

Kandy

 
Gestern sind wir also mit dem Zug von Colombo nach Kandy gefahren. Wir sind in einem Zug noch nie so durchgeschuettelt worden. Die Fahrt fuehlte sich eher wie eine Atlantik Ueberquerung auf der Luftmatratze an... Der Zug drohte staendig zu entgleisen - es ist aber nichts passiert und wir sind heile angekommen. Am Bahnhof wartete schon ein TukTuk auf uns, welches von unserem Gastgeber bestellt worden war

Wir haben in dem Haus nicht nur eine Couch, sondern ein eigenes Bett, in einem eigenen Zimmer bekommen. Die Familie ist sehr nett. Wir kaufen die Lebensmittel fuer alle ein, und die Mutter kocht dann. Fuer das Bett brauchen wir nichts zu bezahlen. Original Sri Lankinisches Essen - sehr lecker: Curry, Reis, Dal und Chilli.

Heute waren wir im Botanischen Garten von Kandy, dem groessten in Sri Lanka. Erstaunlich gepflegt und in gutem Zustand. Es gab schoene Blueten und riesige Baeume. Besonders schoen war das Orchideen Haus.

Morgen geht es dann weiter nach Habarana. Dort sammeln sich im August ueber 100 wilde Elephanten im Nationalpark. Wir hoffen, dass wir welche sehen. Man hat uns aber versprochen, dass das auf jeden Fall klappt! Danach geht es endlich Richtung Strand. Die beiden angeblich schoensten Straende Asiens warten auf uns. Dort wollen wir dann auch endlich wieder tauchen
.








Foto Nachlieferung:

Esther und ihr Freund

Der Elefant nach der Parade auf dem LKW

Katinka und der Elefant. Katinka scheint nicht einfuehlsam genug zu sein - er fluechtet

Das Couchsurfing Treffen in Colombo, wir haben leider vergessen Fotos zu machen...