Freitag, 10. August 2012

Nilaveli

Nach dem Aufstehen in Uppuveli sind wir in den Indischen Ozean gehuepft. Es war noch niemand am Strand, so konnten wir die tolle Brandung ganz alleine geniessen.
Danach wollten wir mit dem Bus einen Strand weiter huepfen, aber es kam kein Bus. Per Anhalter sind wir dann auf der Ladeflaeche eines Pickups gelandet. Sicherlich genauso gemuetlich wie der Bus, aber gratis.
Der Strand in Nilavelli war noch viel schoener als der vorherige. Der Fahrer hat es gut gemeint, und uns vor einem neuen Beach Resort rausgelassen. Zimmer gab es ab 180 Dollar pro Nacht. Wir haben aber ein kleineres Hotel entdeckt. Dort hatten wir das bislang beste Badezimmer auf allen Asienreisen, eine Klimaanlage und das beser Moskitonetz - alles fuer 30 Euro. Normalerweise geben wir nicht mehr als 20 Euro pro Nacht aus, aber es hat sich gelohnt.
Am Strand haben wir dann einfach die Annehmlichkeiten des teuren Nachbarhotels genutzt: Strandliegen, Schatten, sauberer Strand, Duschen, Toiletten und einen tollen Pool. Komisch, dass niemand gemeckert hat... 
Nachmittags haben wir noch einen tollen 2 Stuendigen Strandspaziergang gemacht und bis auf 80 Fischer niemanden getroffen. Zurueck haben wir einen Bus erwischt. Von Tsunami und Krieg sieht man fast gar nichts mehr.

Traumstrand in Nilaveli

Fischer, die ein ca. 500m langes Schleppnetz an den Strand zerren


Netze sortieren

Fischerboot

Riesen Libelle




Uppuveli

Die Busfahrt war lang und hart - aber es hat sich gelohnt. Sowas von! Die Straende hier an der Ostkueste koennen locker mit den Malediven mithalten. Ein breiter, sauberer Sandstrand, glasklares und kuehles Wasser. Und dann nicht mehr als 50 Urlauber pro Kilometer! Spitze. 
Die meisten Hotels mit direkter Strandlage sind sehr teuer und schaebig. Wir haben uns in der zweiten Reihe einquattiert. Immernoch schaebig, aber guenstiger. Ausser dem Strand gibt es in Uppuveli nichts. Keine touristische Infrastruktur, keinen Nachtmarkt, keine "Sunglases, beautiful Sunglases??!". Doch, eine Sache kann man noch tun: Tauchen.
Am zweiten Tag haben wir zwei Tauchgaenge gemacht. Von der Unterwasserwelt auf keinen Fall mit Malaysia zu vergleichen (dort ist es viel schoener), dafuer tauchten wir aber in heiligem Wasser, inklusive Unterwasser Buddha und Unterwasser Shiva. Waehrend des zweiten Tauchgangs waren wir in einer Hoehle und unser Guide hat versucht, eine 1,5m lange Moraene mit einem Ei zu fuettern. Die Hoehle war sehr schoen durch eine Oeffnung beleuchtet und Moeraenen moegen keine Eier. Zumindest nicht hartgekocht.
Abends haben die Tauchlehrer sich als DJs versucht und eine Lasershow in den Palmen veranstaltet. Dazu gabs Lion Bier und eine Olympia Uebertragung. 
Strand bei Nacht

Die Zufahrtsstrasse

Die Strandbar

Unser Zimmer mit Moskito Netz

Dienstag, 7. August 2012

Habarana

Gestern sind wir nach einer dreistuendigen Busfahrt erstaunlich heile in Habarana angekommen. Das ist eine kleine Stadt, um einen Kreisverkehr. Mitten im nirgendwo. Allerdings findet dort immer am Ende der Trockenzeit das 6. groesste Naturschauspiel statt (National Geographic). Rund 300 Elefanten versammeln sich an den verbleibenden Seen im Minneriya National Park. Wir haben uns eine Jeep Safari durch den Park gegoennt. Wilde, asiatische Elefanten ganz nah! Ausserdem See Adler, Mungos, Wasserbueffel, Rinder, Flamingos, Pelikane und viele bunte Voegel.
Sonst gibt es dort nichts, deswegen sind wir heute morgen nach Trincomalee weiter gefahren. Die Busfahrt war kaum besser alsdie letzte, aber wir sind schlussendlich auch wieder heile am Ziel angekommen. Hier gibt es die tollsten Straende Sri Lankas. Leider hat hier auch der Buergerkrieg und der Tsunami getobt. Aber man gibt sich Muehe und es ist toll, dass noch keine internationalen Hotelketten vor Ort sind, sondern fast ausschliesslich kleine Hostels, die von den Menschen vor Ort betrieben werden.
Morgen geht es Tauchen! Danach werden wir dann von Strand zu Strand ziehen, bis uns langweilig wird und wir Richtung Sueden weiter ziehen...

Fruehstueck in Kandy: Egg Hoppers und Tee
Mini Elefant im National Park

Safari

Vogel im Nationalpark

Eine der Herden im National Park. 

insgesamt fast 300 Elefanten

Sonntag, 5. August 2012

Kandy

 
Gestern sind wir also mit dem Zug von Colombo nach Kandy gefahren. Wir sind in einem Zug noch nie so durchgeschuettelt worden. Die Fahrt fuehlte sich eher wie eine Atlantik Ueberquerung auf der Luftmatratze an... Der Zug drohte staendig zu entgleisen - es ist aber nichts passiert und wir sind heile angekommen. Am Bahnhof wartete schon ein TukTuk auf uns, welches von unserem Gastgeber bestellt worden war

Wir haben in dem Haus nicht nur eine Couch, sondern ein eigenes Bett, in einem eigenen Zimmer bekommen. Die Familie ist sehr nett. Wir kaufen die Lebensmittel fuer alle ein, und die Mutter kocht dann. Fuer das Bett brauchen wir nichts zu bezahlen. Original Sri Lankinisches Essen - sehr lecker: Curry, Reis, Dal und Chilli.

Heute waren wir im Botanischen Garten von Kandy, dem groessten in Sri Lanka. Erstaunlich gepflegt und in gutem Zustand. Es gab schoene Blueten und riesige Baeume. Besonders schoen war das Orchideen Haus.

Morgen geht es dann weiter nach Habarana. Dort sammeln sich im August ueber 100 wilde Elephanten im Nationalpark. Wir hoffen, dass wir welche sehen. Man hat uns aber versprochen, dass das auf jeden Fall klappt! Danach geht es endlich Richtung Strand. Die beiden angeblich schoensten Straende Asiens warten auf uns. Dort wollen wir dann auch endlich wieder tauchen
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Foto Nachlieferung:

Esther und ihr Freund

Der Elefant nach der Parade auf dem LKW

Katinka und der Elefant. Katinka scheint nicht einfuehlsam genug zu sein - er fluechtet

Das Couchsurfing Treffen in Colombo, wir haben leider vergessen Fotos zu machen...

Samstag, 4. August 2012

Colombo

In den letzten beiden Tagen haben wir viele Leute getroffen und kennen gelernt. Esther hat uns gestern mittag zum Essen bei ihr zu hause eingeladen. Sie wohnt mit ihren Eltern zusammen und ist sehr religioes. Bevor wir gegangen sind, hat sie fuer uns gebetet.
Abends haben wir einen tollen Platz entdeckt. Ein ehemaliges hollaendisches Krankenhaus ist renoviert worden und beherbergt nun tollle Restaurants und Geschaefte. Abends ist dort eine Menge los: Livemusik, Olympia gucken, Essen, Leute gucken und und und.. Das Highlight war aber Katinkas Auftritt in einer Dokumentation fuer das Sri Lankinische Fernsehen. Die Moderatorin hat sich an unseren Tisch gesetzt und wir haben zusammen gegessen. Vielleicht schaffen wir es, das Resultat naechste Woche zu sehen. Danach konnten wir noch Elephanten streicheln, die an einer Parade teilgenommen haben.
Heute morgen haben wir uns mit ca. 15 Leute getroffen und ein Picknick gehabt. Wir haben viele Tips fuer unsere Reise bekommen und uns ueber verschiedene Laender ausgetauscht. Die Leute hier sind alle sehr nett.
Da es hier zu warm geworden ist, verdruecken wir uns jetzt in die Berge. Gleich nehmen wir den Zug nach Kandy. Dort besuchen wir jemanden, der uns seine Couch fuer zwei Naechte leiht. Hoffentlich ist es dort nicht nur kaelter, sondern gibt es auch weniger Moskitos.

Fuer Fotos ist die Verbindung leider zu langsam - reichen wir nach.


Donnerstag, 2. August 2012

Ankunft Colombo (Sri Lanka)

Am Mittwoch sind wir mit der Bahn von Berlin nach Frankfut gefahren. Bis auf einige Verspaetung und den Ausfall des Reservierungssystems war eigentlich alles okay. Von Frankfurt aus sind wir mit Srilankan Airlines geflogen. Ein altes, klappriges Flugzeug mit vielen schreienden Kindern und netten Stewardessen. Wir sind jedenfalls heile angekommen.
Der richtig grosse Temperatur Schock ist ausgeblieben, auch wenn es hier mit 35 Grad relativ warm und auch feucht ist. Wir haben das erst beste Hostel genommen, weil wir von der 22 Stuendigen Anreise ziemlich kaputt waren. Dabei war die letzte Stunde Busfahrt mindestens so anstrengend, wie die 10 Stunden Flug zuvor.
Gegen Mittag haben wir drei Couchsurfer Freunde getroffen. Sie haben uns zum Mittagessen eingeladen und uns in der Stadt umhergefuehrt. Leider hat Colombo kein richiges Stadtzentrum, an dem sich alles trifft. Wir werden aber nachher noch eine Bar suchen und hoffentlich finden. Jedenfalls haben die drei uns den Stadtstrand, das alte Parlament und einige Luxushotels mit tollen Gaerten gezeigt. den Nachmittag haben wir dann mit unserer Reiseplanung verbracht. 
Allgemein laesst sich sagen, dass es hier erstaunlich teuer, aber immer noch guenstig ist. Fuer unser Hostel Zimmer zahlen wir 10 Euro pro Nacht; 1,5l Wasser kosten 40 cent. In den letzten 3-4 Jahren sollen sich die Preise mehr als verdoppelt haben.
Ausblick: morgen (Freitag) sind wir zum Mittagessen bei einer weiteren Freundin eingeladen. Am Samstag fruehstuecken wir zusammen mit einigen Freunden und deren Freunde und fahren abends weiter nach Kandy, also Richtung Berge und kuehlerem Wetter.

Die Dusche im YMCA Hostel

Skyline mit World Trade Center, Hilton und Verkaufsbuden

Unsere "Guides"

Stadtstrand mit Luxushotel links

altes Parlament (nur noch in Gebrauch, falls das neue nicht benutzbar ist)