ist das kalt hier! Meine Guete. Ich koennte den ganzen Tag essen, geht natuerlich nicht. Habe deshalb langsam angefangen: Currywurst mit Bratkartoffeln und Berlins bestes Wienerschnitzel mit Schupfnudeln und Salatbeilage. Und frischestes Krombacher aus dem fass - kalt, wuerzig, viel. Das perlt! Der Flug war okay. Hatte die ganze Zeit schreiende Kinder um mich, aber die Zeit ging erstaunlich schnell rum.
Indien ist jetzt weit weg. Kühe dürfen jetzt wieder auf Weiden und nicht mitten auf der Straße stehen. Meine scheinbare Berühmtheit, manifestiert durch die vielen Versuche mich zu fotografieren, darf wieder aufhören. Autos fahren hier rechts. Duschen sollen jetzt wieder machen, was ich von ihnen erwarte und dürfen dann auch gerne warm sein. Ich möchte Fleisch essen, kein Chicken! Und, auch wenn ihr alle tierisch genervt davon seid, ich bin froh, dass es hier sooo kalt ist. Meine Güte, Sauna ist nett, aber mit Kleidung und ohne Duschen, inmitten von Milliarden Indern? Igitt. Nichtsdestotrotz waren Indien und Nepal tolle Erfahrungen. In Nepal hat es mir ein bisschen besser gefallen. Aber auch in Indien waren die Menschen in den Bergen deutlich freundlicher und weniger offensichtlich auf mein Geld aus.
Morgen früh um 9 Uhr haben wir ein Treffen mit jemandem, der uns vier Wohnungen zeigt. Wir sind gespannt. Alle liegen in Wedding. Mal sehen. Wenn ich Zeit habe, schreibe ich weiter.
Hier noch die letzten Fotos aus Delhi.
Nord Fluegel des Sekretariats am Rajpath - einer Prachtstraße in dem Regierungsviertel
Präsidentenpalast, links und rechts davon liegen Nord und Südflügel des Sekretariats
Es wurde von den Engländern zur Demonstration ihrer Macht erbaut und sollte grösser als alles von vergangenen Herrschern sein - 16 Jahre später haben sie Indien dann aber doch verlassen
Heute wird es schwer bewacht. Ständig haben die Cops hinter mir hergepfiffen, weil ich irgendwo hinwollte, wo ich nicht hin durfte
Die Rickshaw Wallahs in Delhi können einen in den Wahnsinn treiben